Worauf beim Kauf von einem Rasenmäher Roboter achten?

Schönes Wetter und so viele Pläne was unternommen werden soll. Doch zuerst muss der Rasen noch gemäht werden. Um sich das mühsame Mähen von Hand zu ersparen, kann ein Rasenmäher Roboter sehr hilfreich sein. Theoretisch kann der Mähroboter sogar mähen, wenn gar niemand zu Hause ist. Ob im Urlaub oder tagsüber, wenn alle in der Arbeit sind. Dafür sollte er aber über einen guten Diebstahlschutz verfügen. Für die Anschaffung eines Rasenmäher Roboters gibt es einige Punkte zu beachten:

  • Motorleistung und Gartengröße sollten zusammenpassen
  • Hügel und Ebenen
  • Mit oder ohne Begrenzungsdraht?
  • Sicherheit
  • Preis

Die richtige Motorleistung bei einem Rasenmäher Roboter wählen

Ein ganz wichtiger Faktor für die Auswahl des passenden Rasenmäher Roboters ist die genaue Rasenfläche. Wege, Beete und große Büsche müssen bei der Gesamtfläche keine Berücksichtigung finden. So kann aus einer 800 qm großen Grundfläche schnell eine tatsächlich zu mähende Fläche von 500 qm entstehen. Ein nächstgrößeres Modell wäre empfehlenswert, also in dem Fall ein Mäher für 600 oder 700 qm. Eine Faustregel besagt einen Wert von +/- 20 Prozent, besonders wenn viele Winkel im Garten vorhanden sind. Andernfalls sind die Leistungsreserven vom Rasenmäher Roboter schnell aufgebraucht. Hat er etwas mehr Leistung, ist er auch wesentlich schneller mit der Mäharbeit fertig. Mit dem Punkt lässt sich die Wahl für den richtigen Mähroboter schon deutlich einschränken.

 

Hügel und Ebenen mit einem Mähroboter

Für Rasenmähroboter liegt die maximale Obergrenze bei befahrbaren Steigungen bei 50 Prozent, wobei die meisten Modelle für Steigungen zwischen 25 Prozent und 45 Prozent ausgelegt sind. Manche Mäher haben trotz der Herstellerangaben Schwierigkeiten diese Werte zu erreichen. Bei der maximalen Steigung ist dem Mäher zudem nicht möglich zu wenden, der Begrenzungsdraht sollte daher nur bis ungefähr zur Hälfte gehen.

Mit oder ohne Begrenzungsdraht?

Es gibt zwei Techniken bei den Rasenmäher Robotern. Die meisten Modelle brauchen den Begrenzungsdraht, um zu funktionieren. Das hat den Nachteil, dass eine einmalige Arbeit zusätzlich nötig ist. Der Draht muss entsprechend verlegt werden, wodurch es zu einer Einschränkung der Flexibilität kommt. Denn der Mäher kann nur auf den Flächen eingesetzt werden, die den Begrenzungsdraht haben. Mit Platten abgegrenzte Rasenflächen lassen sich problemlos im Arbeitsbereich integrieren. Andererseits können die Begrenzungsdrähte Stolperfallen an den Rändern von Beeten oder um Sträucher darstellen.

Hat der Mäher ein Graserkennungssystem, entfällt das Verlegen des Begrenzungsdrahtes. Die Rasenfläche wird durch spezielle Sensoren vom Mäher mit Graserkennungssystem automatisch erkannt. Diese Rasenmähroboter sind flexibler, bedeuten aber ebenfalls zusätzliche Arbeit. Trennen Wege die Grasflächen, muss der Mäher von einer Fläche zur anderen getragen werden.

Die Technik beider Systeme verbessert sich immer weiter, die Rasenmähroboter mit Begrenzungsdraht gelten derzeit als die Ausgereifteren.

 

Sicherheit

Die Betriebssicherheit ist bei beiden Systemthemen kaum zu unterscheiden und sehr hoch angesetzt. Alle Modelle haben einen Kippsensor mit Messer-Stopp-Funktion, wodurch Verletzungen durch die scharfen Messer deutliche gemindert werden. Stoßsensoren warnen vor herumliegenden Gegenständen. Dennoch sollten vor dem Mähen Gegenstände unter 15 cm Höhe von der Rasenfläche entfernt werden. Die meisten Mähroboter verfügen über eine Diebstahlsicherung mit PIN-Code und zusätzlichem Alarm, wenn der Mäher unrechtsmäßig angehoben wird. Auch wenn die Rasenmähroboter viele Sicherheitsmerkmale aufweisen, sollten Kinder und Tiere vom Mäher komplett ferngehalten werden, da eine 100%-ige Sicherheit nie gewährleistet werden kann.

 

Preis

Der Preis ist ein entscheidender Punkt beim Kauf. Sparen möchte eigentlich jeder gerne, doch beim Rasenmähroboter wäre das genau der falsche Ansatzpunkt. Der Preis für einen anständigen Mäher für kleine bis mittelgroße Gärten bewegt sich bei mindestens 1.000 Euro und auch schnell darüber. Die Summe erscheint zwar sehr hoch, die Vorteile überwiegen aber nach kurzer Zeit und machen den Kauf dennoch lohnenswert.

 

Vor- und Nachteile

Wie alle anderen Geräte hat auch der Rasenmäher Roboter seine Vor- und Nachteile.

Vorteile:

  • Zeitersparnis
  • Keine körperliche Anstrengung
  • Gras- und Heuschnupfenallergiker kommen nicht mit den Allergenen in Kontakt
  • Der Rasen wird gemulcht durch die geschnittenen Grasspitzen, die als Dünger fungieren
  • Der Rasen wird zunehmen verdichtet und in der Qualität besser
  • Keine Entsorgung des Schnittgutes erforderlich
  • Umweltfreundlich und Preiswert im Unterhalt
  • Leicht zu reinigen
  • Leise im Betrieb

Nachteile:

  • Hoher Anschaffungspreis
  • Mehraufwand durch Begrenzungsdraht
  • Bei vielen kleinen Rasenflächen nicht besonders komfortabel
  • Manuelles Nachschneiden von Ecken und Kanten ist erforderlich
  • Probleme bei zu hohen Steigungen
  • Hindernisse werden teilweise nur sehr schlecht erkannt

 

Fazit von einem Rasenmäher Roboter

Ein Rasenmäher Roboter kann eine wirkliche Erleichterung bei der Gartenarbeit sein. Wer sich zum Kauf entschließt, muss mit einem hohen Preis rechnen, der durch die Vorteile aber schnell wettgemacht wird. Um den richtigen Mähroboter für den eigenen Garten zu finden, ist im ersten Schritt wichtig die Größe zu ermitteln. Testberichte können bei der Auswahl nach dem passenden Modell helfen, ebenso wie Kundenmeinungen, die im Internet zu finden sind.